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Neuigkeiten
05.02.2016, 20:07 Uhr
Neujahrsempfang 2016
Der diesjährige Neujahrsempfang des CDU Gemeindeverbands Südheide in Hermannsburg war der Auftakt einer Reihe von politischen Veranstaltungen der CDU im Jahr 2016, die bei den Kommunalwahlen zum Kreistag am 11. September ihren Höhepunkt haben werden.
Zu Beginn des Events begrüßte die Vorsitzende des Gemeindeverbands, Sabine Rudnick, über 150 Gäste, die der Einladung in das Best Western Hotel ‚Heidehof’ gefolgt waren. Als Ehrengäste und Redner konnte Rudnick den Landrat des Landkreises Celle, Klaus Wiswe, den Bundestagsabgeordneten Henning Otte, und den Bürgermeister der Gemeinde Südheide, Axel Flader willkommen heißen. Weitere Grußworte überbrachten der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU Ratsfraktion im Rat der Gemeinde Südheide, Torsten Neumann, und der Vorsitzende der CDU Kreistagsfraktion, Joachim Müller. Neben weiteren Funktionsträgern aus Politik, Wirtschaft, Vereinen und Institutionen waren auch die Ortsbürgermeister von Hermannsburg, Lutterloh, Baven und Bonstorf, Hans-Jürgen Rosenbrock, Heinfried Meyer, Norbert Nehrig und Gisela Meyer unter den Anwesenden.

„Unsere junge Gemeinde Südheide hat laufen gelernt. Das erste Jahr der Fusion wurde durch zahlreiche Satzungsanpassungen und Harmonisierungen erfolgreich gemeistert“, sagte Sabine Rudnick. Nach einer kurzen Einführung in die politische Ratsarbeit der Gemeinde Südheide dankte Rudnick den vielen ehrenamtlichen Helfern und Gemeindearbeitern für deren Engagement in der Flüchtlingsarbeit. „Ohne diese helfenden Hände“, so Rudnick, „wäre eine funktionierende Integration nicht möglich“. Anschließend ging die Vorsitzende auf die bevorstehenden Kommunalwahlen ein und betonte, dass aufgrund der Neuordnung der Wahlbereiche die Kandidaten der Südheide für den Kreistag nunmehr mit den Kandidaten aus Bergen, Faßberg, Eschede und Lohheide auf einer Liste stehen werden. „Für die Gemeinde Südheide ist es wichtig, im Kreistag stark vertreten zu sein“, so Rudnick.

Verbesserung der Lebensqualität in der Gemeinde

Anschließend sprach Torsten Neumann über die Themen ‚Familie‘ und der damit einhergehenden Optimierung des Kindergartenangebots und ‚Sicherheit‘ mit Blick auf die Neuanschaffung eines Feuerwehrfahrzeugs für Oldendorf sowie die Sanierung des Feuerwehrgerätehauses in Hermannsburg. Des Weiteren ging Neumann auf die Verbesserung des ‚Wohn- und Lebensstandortes‘ ein und sagte, dass die avisierte Städtebauförderung für Unterlüß darauf abzielt zum einen die Lebensqualität zu erhöhen und zum anderen, um Leerstände in der Ortschaft zu beseitigen. Daran knüpfte auch Bürgermeister Flader an, der unterstrich, dass eine gute Ärzteversorgung die Wohn- und Lebensatmosphäre weiter fördere. Die in Hermannsburg und Unterlüß ortsansässigen niedergelassenen Ärzte und das Medizinische Versorgungszentrum in Hermannsburg seien Eckpfeiler dafür. „Im Medizinischen Versorgungszentrum konnten gerade in den letzten Wochen neue Ärzte verpflichtet werden. Auch sollen die Öffnungszeiten verbessert werden“, sagte Flader. Im weiteren Verlauf skizzierte der Bürgermeister die abgeschlossenen Infrastrukturmaßnahmen im Zentrum Hermannsburgs, wo viel Wert daraufgelegt wurde, dem Kreuzungsbereich ein „grünes“ Gesicht zu verleihen. So seien die ortsbildprägenden Findlingssteine aus dem ehemaligen Brunnen vor dem Rathaus in diesem Bereich integriert worden. Auch wurden zwei weitere Findlinge für die Ortschaften Unterlüß und Lutterloh gesetzt. Für Städtebauliche Maßnahmen stehen nunmehr auch für Unterlüß sechs Millionen Euro zur Verfügung, wobei zwei Drittel vom Bund und vom Land bereitgestellt werden.
Des Weiteren sei geplant, den ehemaligen Nettomarkt in Unterlüß als Bürgerhaus Südheide umzugestalten, da sich das derzeitige Freizeitzentrum nicht mehr wirtschaftlich unterhalten ließe. „Es sollen alle Funktionen des jetzigen Freizeitzentrums in dieses Bürgerhaus übertragen werden. Zusätzlich soll es der Wirtschaft, den ortsansässigen Firmen sowie den Vereinen für Veranstaltungen offen stehen. Ebenso sei geplant, dass Schul- und Vereinsbad in Unterlüß langfristig zu sanieren. Abschließend ging Flader auf die Flüchtlingssituation in der Gemeinde ein und sagte, dass derzeit 132 Flüchtlinge in Hermannsburg untergebracht seien. In den kommenden Wochen werde ein vermehrter Zuzug erwartet, der die Zahl dann auf 206 Flüchtlinge ansteigen lasse.