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01.02.2015, 12:57 Uhr
Neujahrsempfang der CDU Südheide

 Am Sonntag, 25.01.2015 begrüßte Sabine Rudnick, die Vorsitzende des CDU 
Gemeindeverbands Südheide, rund 190 treue Mitglieder und Vertreter aus Politik und Wirtschaft zum Neujahrsempfang im Best Western Hotel Heidehof.
 
 
In ihrer Begrüßung blickte sie auf die politischen Ereignisse des vergangenen Jahres zurück. Die absolute Mehrheit der CDU im neuen Rat der Gemeinde Südheide sei die Bestätigung der geleisteten Arbeit, die ihren Höhepunkt in der Kommunalwahl und der Wahl des Bürgermeisters im November hatte. Das sehr gute Wahlergebnis von über 84 % für Axel Flader und die absolute Mehrheit sei das Ergebnis der Arbeit der letzten Jahre.  

Hier dankte Sabine Rudnick den Kandidatinnen und Kandidaten der CDU  
für ihren engagierten Einsatz im Wahlkampf und den Wählerinnen und Wählern für ihr Vertrauen.
 
Die Fusion der Gemeinden Unterlüß und Hermannsburg zur Gemeinde Südheide stelle die politische Arbeit in den kommenden Jahren vor neue Herausforderungen, die die CDU gerne zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger angenommen habe.
 
Auch der Fraktionsvorsitzende Bernd-Wilhelm Winkelmann sieht in dem Wahlergebnis einen deutlichen Wählerauftrag. Wichtig sei in erster Linie eine zielgerichtete Diskussion ohne Rücksicht auf persönliche Befindlichkeiten. Als Ziele für das kommende Jahr nannte er einen ausgeglichenen Haushalt, sowie die Baumaßnahmen im Rahmen der Städtebauförderung in Hermannsburg und Unterlüß. Er dankte Axel Flader, Kurt Wilks und den Mitarbeitern der Verwaltung beider Gemeinden für die gute Zusammenarbeit im Rahmen der Fusion.
 
„Das Gute aus beiden Gemeinde übernehmen“, so Bürgermeister Axel Flader, das sei das Ziel dieser Fusion. Er gab einen Überblick über die Neuordnung und die Verteilung der Ämter in der neuen Gemeinde Südheide, die einen enormen Aufwand neben der normalen Verwaltungstätigkeit erfordere, und er bat um Verständnis für etwaige Verzögerungen. 
 
Die Fusion biete große Chancen für Verbesserungen. So biete der ÖPNV 11 Fahrten zwischen Hermannsburg und Unterlüß, ergänzt durch Fahrten des neu geschaffenen Bürgerbusses. Hier forderte er die Bürgerinnen und Bürger auf, die neuen Angebote zu nutzen, damit sie auch bestehen blieben. 
 
Alle Maßnahmen und Entscheidungen dienten in erster Linie langfristig der Erhöhung der Attraktivität der Gemeinde Südheide als Wohnort. 
 
Einen Überblick über die politische Arbeit im Landkreis gab Landrat Klaus Wiswe, der sich zunächst für die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger bei der Landratswahl im Mai letzten Jahres bedankte. 
 
Eine zentrale Herausforderung für die nächste Zukunft sei die Unterbringung der deutlich gestiegenen Anzahl von Asylbewerbern im Landkreis. Hier sei eine dezentrale Unterbringung möglichst in privatem Wohnraum erstrebenswert. 
 
Ein Thema, das die Bewohner des Nordkreises besonders bewege, sei der geplante Bau der Y-Trasse. Hier hat sich eine Bürgerinitiative im Landkreis gebildet. Obwohl ein Ausbau der Transportwege absolut notwendig sei, gebe es keine Akzeptanz für einen Neubau im Landkreis. Stattdessen setze man auf den Ausbau der bestehenden Transportwege. 
 
Leider werde sich der versprochene Anschluss der Bahnhöfe Eschede und Unterlüß an den Großraumtarif Hannover etwas verzögern, da alle umliegenden Landkreise gemeinsam angeschlossen werden sollen und noch nicht alle auf demselben Stand seien. Weitere Aufgaben seien die flächendeckende Breitbandversorgung, die Weiterführung der 0rtsumgehung Celle, die medizinische Versorgung im ländlichen Raum und die Entwicklung der Schullandschaft.
 
In seinem Ausflug in die Bundespolitik gab Henning Otte einen Überblick über die Errungenschaften der großen Koalition mit der Einführung der Mütterrente, des tariflichen Mindestlohns und natürlich des ausgeglichenen Haushalts. Die Energiewende sei bewältigt und die Schulstruktur mit ihrer Vielfalt müsse erhalten bleiben.
 
Der terroristische Anschlag in Frankreich sei ein Anschlag auf die offene Gesellschaft, den Henning Otte mit einem Zitat des Bundespräsidenten Joachim Gauck beantwortete: „ Wir schenken euch unsere Angst nicht.“ Es gebe keine Freiheit ohne Sicherheit, und Deutschland müsse Verantwortung übernehmen - auch bei der Verteidigung unserer Heimatrechte in anderen Ländern. Im Weiteren ging Henning Otte auf die Verantwortung der Bundesregierung in der Ukrainekrise und bei den Rüstungsexporten ein. 
 
Zum Abschluss dankte er den „Heidjern“ für die geschlossene Rückendeckung für Berlin. Das anschließende Buffet bildete den Rahmen für viele interessante Gespräche.
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