Neuigkeiten
16.01.2018, 10:14 Uhr
CDU Gemeindeverband Südheide hatte zu Jahresempfang geladen
Kommunalpolitische Jahr 2018 mit vielen Vorträgen eingeläutet
Der CDU Gemeindeverband Südheide hat das kommunalpolitische Jahr traditionell mit dem Neujahrsempfang eröffnet. Dazu hatte der Gemeindeverband in das Best Western Hotel Heidehof in Hermannsburg geladen. Eröffnet wurde der Empfang durch den neuen Vorsitzenden, Torsten Neumann, der gut 130 Gäste begrüßen konnte und neben den Vertretern des Gemeinderates und der Ortsräte auch Landrat Klaus Wiswe, Bürgermeister Axel Flader und das neue Mitglied im Niedersächsischen Landtag, Jörn Schepelmann, willkommen hieß. Henning Otte, CDU-Kreisvorsitzender und Mitglied des Deutschen Bundestags konnte aufgrund seiner Reise zu den Bundeswehreinheiten in Jordanien mit Bundesverteidigungsministerin Dr. Ursula von der Leyen, nicht dabei sein, ließ aber seiner herzlichen Grüße übermitteln.
Torsten Neumann (3.v.l.) mit Bernd-Wilhlem Winkelmann, Landrat Klaus Wiswe, Jörn Schepelmann, Bürgermeister Axel Flader und Ernst-Ingolf Angermann (v.l.).
Nach der offiziellen Begrüßung durch Torsten Neumann berichtet zunächst der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Gemeinderat Südheide, Bernd-Wilhelm Winkelmann, aus dem Rat. Er stellte fest, dass es parteiübergreifend eine kollegiale und freundschaftliche Zusammenarbeit im Rat gibt, die es ermöglicht, viele Projekte in der Zukunft realisieren zu können. So wird es ab dem Schuljahr 2018/2019 eine Ferienbetreuung für Kinder in den Oster- und Herbstferien, sowie eine dreiwöchige Betreuung in den Sommerferien geben. „Wir werden damit einer modernen Arbeitswelt gerecht, in der beide Elternteile berufstätig sind“, so Winkelmann. Auch werde derzeit geprüft, die Feuerwehren Baven und Hermannsburg in einer neuen, gemeinsamen Feuerwache unterzubringen. Die Vorgespräche seien im Vorfeld durch Bürgermeister Flader erfolgreich verlaufen und so können nun die Detailplanungen in Angriff genommen werden. Ebenso werde das Hallenband in Hermannsburg als Ganzjahresbad genutzt, das insbesondere auch zu den Schulzeiten geöffnet sein wird.

Bürgermeister Axel Flader resümierte drei Jahre Südheide

Anschließend ging Bürgermeister Flader auf drei erfolgreiche Jahre Südheide ein und konstatierte, dass es nach der Fusion im Jahr 2015 stetig bergauf ging und die Gemeinde immer weiter zusammenwächst und enger zusammenrückt. Ausdruck dieser erfolgreichen Arbeit im Rat und in der Verwaltung sei der Haushaltsüberschuss in 2015 mit 840.000 Euro und 2,7 Millionen Euro in 2016. „Die Zahlen für 2017 stehen noch nicht ganz fest, aber auch im abgelaufenen Jahr werden wir einen ähnlichen Überschuss erzielt haben“, unterstrich Flader. Mit Blick auf das neue Bürgerhaus in Unterlüß sagte Bürgermeister Flader, dass es vom 4. bis 11. Mai 2018 eine Eröffnungswoche geben wird, zu der alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen sind. Neben vielen Veranstaltungen wird das Bundespolizeiorchester am 9. Mai zu einem Konzert aufspielen. Einzig der Immobilienleerstand in Unterlüß sei ein großes Problem, dass sich wahrscheinlich nicht kurzfristig lösen lasse. „Wir freuen uns hingegen aber sehr, dass sich mit dem Unternehmerverband Hermannsburg eine Vereinigung gegründet hat, die sich unter anderem für unsere Jugend einsetzen möchte. So wird der Verband am 26. April eine Berufsstartermesse in enger Kooperation mit der Oberschule und dem Christian-Gymnasium organisieren“, sagte Flader.

Landtagsabgeordneter Jörn Schepelmann erzählte aus dem Landtag

Danach ließ es sich Jörn Schepelmann nicht nehmen, von seinen ersten Wochen als Landtagsabgeordneter zu berichten und dankte in diesem Zusammenhang den Anwesenden für die Unterstützung während des Wahlkampfes. „Die große Koalition in Niedersachsen ist keine Liebesheirat sondern eher eine Vernunftehe“, so Schepelmann, der sich über sein Mandat hinaus in der neuen Regierung im Finanzauschuss einbringt. Darüber hinaus stellte er fest, dass es 1.000 neue Lehrerstellen und 750 Stellen im Polizeidienst geben wird. Allerdings, so Schepelmann, müssen für diese Stellen auch mit Personen hinterlegt werden und da gibt es derzeit Probleme, die durch eine verbesserte Ausbildung gelöst werden müssen. Schepelmann plädierte auch für die Festschreibung einer Schuldenbremse in die Verfassung. Auch müsse es klare Regeln für ein ausgewogenes Miteinander zwischen Wolf und Mensch geben. So müssen alle Wölfe mit einem Sender versehen und auffällige Tiere entsprechend geschossen werden.

Landkreis Celle will Glaserfaserausbau forcieren

Abschließend ging Landrat Klaus Wiswe auf den Ausbau des Glasfasernetzes ein und unterstrich, dass in den kommenden Jahren 46 Millionen Euro in den Ausbau der Netze investiert werden. Auch wird das Raumordnungsprogramm neu geregelt, um insbesondere Orte für Windkraftanlagen festzulegen. „Der Landkreis ist angehalten ein Prozent der Fläche für Windkraftanlagen auszuweisen. Wir können jedoch unseren Spielraum bei der Ortswahl durchaus ausschöpfen und dies werden wir gewissenhaft machen“, betonte Wiswe. Mit Blick auf die Neuzusammensetzung des Kreistages sagte Wiswe, dass es auch mit den neuen Parteien im Kreistag keine Schwierigkeiten gebe. „Anfängliche Vorbehalte der renommierten Parteien wurden schnell und im Sinne einer konstruktiven Zusammenarbeit gelöst“, so der Landrat, der auch die gemeinsame der Vergabestelle für Bauanträge mit der Stadt Celle würdigte und die Synergieeffekte lobte. Derzeit werde auch eine Zusammenlegung der Jugendhilfe mit der Stadt Celle geprüft. Der Nachmittag klang dann bei vielen interessanten Gesprächen und abwechslungsreichen Stunden aus.
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